Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Rostock

 

Die Partnerschaft für Demokratie fördert Vielfalt in der Hansestadt Rostock:  Das Projekt Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Rostock ist ein Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“,  das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen wurde.

Die Hansestadt Rostock strebt mit ihrer „Partnerschaft für Demokratie“ den dauerhaften Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft zur Verhinderung und Bekämpfung rechtsextremer und menschenfeindlicher Tendenzen in Rostock an.

Unter dem Vorsitz von Finanzsenator Dr. Chris Müller entscheidet ein breit aufgestellter Begleitausschuss viermal jährlich über die zu fördernden Projekte und gibt die Strategie des Programms vor.

Dr. Müller: Ich freue mich sehr, dass wir das Programm in Rostock etablieren und im letzten Jahr 17 Projekte fördern konnten. Die ersten Projekte für dieses Jahr haben im Begleitausschuss auch schon ein positives Votum bekommen. Zum Beispiel fördern wir die Sendung „Demokratie On Air“ von Radio Lohro, den Präventionstag zur Ausstellung „VorBilder- Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ oder das Projekt „ Sprechen über Demokratie“, das von einer engagierten Bürgerin initiiert wurde.“

Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an der „Partnerschaft für Demokratie“ wurde darüber hinaus ein Jugendforum eingerichtet, das von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet wird. Zur Umsetzung eigener Maßnahmen werden dem Jugendforum gesondert Fördermittel bereitgestellt.

„Angriffen auf Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit die Stirn zu bieten, sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Stadtgesellschaft. Zahlreiche Organisationen, Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger in Rostock, setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Mit der Partnerschaft für Demokratie haben wir die Möglichkeit Projekte in unserer Hansestadt zu unterstützen, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren.“ sagt Matthias Siems, der die Koordination des Programms seit Anfang diesen Jahres bei der Bürgerinitiative Bunt statt braun übernommen hat. Dort können auch weiterhin Anträge auf Fördermittel gestellt werden (Kontakt: partnerschaft@buntstattbraun.de).