Vielfalt.Miteinander.Leben.Rostock2017. 25 Jahre Rostock-Lichtenhagen „Erinnern und Mahnen“

Vor 25 Jahren erreichte der Stadtteil Rostock-Lichtenhagen unrühmliche Bekanntheit: Die dreitägigen Ausschreitungen gegen Flüchtlinge, die in einem Asylbewerberheim untergebracht waren, waren die massivsten ausländerfeindlichen Übergriffe in Deutschland.

Plötzlich werden diese Erinnerungen wieder wach: Im Nachbarstadtteil Rostock-Groß Klein wird eine Unterkunft für Flüchtlingsfamilien gar nicht erst bezogen – zu gefährlich sei es dort. Denn vor gut zwei Wochen wurde eine Begegnungsstätte für minderjährige Flüchtlinge nach fremdenfeindlichen Protesten geräumt. Immer wieder hatten sich dort zehn bis 15 Rechtsradikale vor der Begegnungsstätte versammelt, lautstark gepöbelt, Parolen gegrölt.

Unter dem Motto:

Vielfalt.Miteinander.Leben.Rostock2017. 25 Jahre Rostock-Lichtenhegen „Errinnern und Mahnen“

werden in Rostock zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

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